Georgien

Republik Georgien, ist ein 29.743 km² großer Binnenstaat südlich des Kaukasus in Vorderasien mit rund drei Millionen Einwohnern. Georgien grenzt im Norden an Georgien, im Osten an Aserbaidschan, im Süden an die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan und an den Iran, und im Westen an die Türkei. Hauptstadt und mit rund einer Million Einwohnern größte Stadt Georgiens ist Jerewan. Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Georgien

Tiflis / Tbilissi (Narikali-Festung, Kartlis Deda, Metechi-Kirche, Mtatsminda-Park )
Mzcheta / Mtskheta (Kathedrale Swetizchoweli/Svetitskhoveli )
Zhinvali / Schinwali-Stausee ( ein Aussichtspunkt mit Seeblick)
Ananuri (Festung )
Stepanzminda (Bergpanorama, Mkinvartsveri/Kasbek )

Georgien

Karte: https://www.nationsonline.org/oneworld/map/georgia_map2.htm     Nations Online Project


Tiflis / Tbilissi
ist die Haupt- und größte Stadt von Georgien mit ca. 1,3 Millionen Einwohnern (knapp ein Drittel der georgischen Gesamtbevölkerung). Die Stadt liegt beidseitig des Flusses Kura. Sehenswürdigkeiten: Die historische Altstadt (Dsweli Tbilisi) mit Schwefelbädern (Abanotubani), die Narikala-Festung und die Sioni-Kathedrale.

TBILISI-Stadtschild

Das TBILISI-Stadtschild. Das Schild befindet sich am Wachtang-Gorgassali-Platz direkt in der Altstadt von Tiflis unweit des Meidan-Basars.

 Tiflis-Panorama

Ein Panoramablick auf Tiflis von der Narikali-Festung.

Tiflis-Staatskanzlei

Die georgische Staatskanzlei. Sie ist der offizielle Hauptsitz der Regierung Georgiens. Die Staatskanzlei beherbergt die Verwaltung der georgischen Regierung und dient als offizieller Arbeitsplatz des Premierministers sowie als Tagungsort des Ministerkabinetts. Das Bauwerk wurde im Jahr 1981 fertiggestellt und diente ursprünglich als Hauptquartier des Zentralkomitees der Georgischen Kommunistischen Partei. Nach der Rosenrevolution von 2003 und dem Amtsantritt von Micheil Saakaschwili wurde es zeitweise als Residenz des Präsidenten genutzt, bevor es zum primären Regierungssitz umfunktioniert wurde.

 Tiflis-Kartlis_Deda

Kartlis Deda (dt. Mutter Georgiens). Diese Monumentalstatue steht auf dem Sololaki-Gebirgskamm im Westen der Stadt und ist weithin sichtbar. Die Statue symbolisiert die Stadt Tiflis, die im Volksmund Mutter Georgiens genannt wird. Sie schaut mit leicht geneigtem Kopf auf die Stadt, hält eine Schale Wein für die Freunde in der linken Hand, ein Schwert gegen die Feinde in der rechten. In der Nacht wird die Statue von Scheinwerfern angestrahlt. Kartlis Deda wurde 1958 zum 1500-jährigen Stadtjubiläum errichtet.

 Tiflis-Metechi_Kirche

Die Metechi-Kirche ist eine georgisch-orthodoxe Kirche. Sie wurde im 13. Jahrhundert von König Dimitri II. erbaut und steht auf dem Gelände der früheren Residenz der georgischen Könige über dem Steilufer des Kura-Flusses. Die Kirche wurde 1235 durch mongolische Invasoren zerstört und 1289 wieder aufgebaut. Ihr Name entstammt einer Schlacht König Wachtang I. Gorgassalis, der im 5. Jahrhundert an dieser Stelle ausgerufen haben soll: „Ak me mteri wteche.“ „Hier habe ich den Feind erschlagen.“ Daraus soll im Laufe der Jahrhunderte der Kirchenname geworden sein.

 Tiflis-Panorama

Ein Panoramablick auf Tiflis vom Mtatsminda-Park.
Der Mtatsminda-Park ist ein Freizeit- und Aussichtspark auf dem gleichnamigen Berg (ca. 770 Meter Höhe) und damit der höchste Punkt von Tiflis. Der Park liegt oberhalb der Altstadt von Tiflis und bietet einen weiten Panoramablick über die gesamte Metropole, das Riesenrad und den Fernsehturm von Tiflis. Anreise mit der historische Standseilbahn (Funicular), erbaut 1905. Die klassische Route führt mit der 1905 erbauten Standseilbahn von der Chonkadze-Straße nach oben (mit Halt am Mtatsminda-Pantheon).

 Tiflis-Wunschbaum

„Tree of Wishes“ (Wunschbaum), der Baum-Brunnen im Mtatsminda-Park. Die goldfarbene Baumskulptur mit Metallblättern steht mitten in einem runden, hellblauen Brunnenbecken und gehört zu den beliebten Fotomotiven des Freizeitparks. In unmittelbarer Nähe befinden sich Aussichtspunkte über die Stadt, Restaurants, Fahrgeschäfte sowie der markante Tifliser Fernsehturm.


Mzcheta
hat ca. 8000 Einwohner und liegt nur wenige Kilometer nördlich von Tbilisi am Zusammenfluss der Flüsse Kura und Aragwi am Großen Kaukasus. Mzcheta ist die Hauptstadt der Region Mzcheta-Mtianeti und ist heute ein religiöses Zentrum des Landes. In Mzcheta und seiner Umgebung gibt es zahlreiche wertvolle Kulturdenkmäler. Einige gehören zum UNESCO-Welterbe.

 Mzcheta_Swetizchoweli 2

Die Kathedrale Swetizchoweli
ist eine georgisch-orthodoxe Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert. Seit 1994 ist sie Teil der UNESCO-Welterbestätte Historische Denkmäler. Der Legende nach half ein Engel, die Säulen der ältesten am Ort gebauten Kirche zu setzen. Als Hauptreliquie wird in ihr ein Gewand Christi („Heiliger Rock“) verehrt. Die jetzige Kirche mit Emporen und einer hohen Kuppel auf vier wuchtigen Pfeilern wurde 1010 bis 1029 erbaut. Lange Zeit hindurch war sie die Begräbnisstätte der georgischen Könige aus der Dynastie der Bagratiden. Von Timur Lang zerstört, wurde sie im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut.

 Mzcheta_Swetizchoweli  1


 Mzcheta_Swetizchoweli  3


 Mzcheta_Swetizchoweli  4



Der Zhinvali-Stausee
(auch Jinvali-Stausee) ist ein künstlicher See im Norden Georgiens.
Lage: Etwa 50 bis 70 Kilometer nördlich von Tiflis am Fluss Aragvi, direkt an der georgischen Heeresstraße.
Entstehung: Gebaut in den 1980er-Jahren (Damm fertiggestellt 1985, Stausee gefüllt 1986).
Größe & Tiefe: Die Oberfläche beträgt ca. 11,5 km², die maximale Tiefe liegt bei etwa 75 Metern.
Funktion: Erzeugt Strom über das Zhinvali-Wasserkraftwerk (130 MW Leistung) und versorgt einen Großteil der Bevölkerung von Tiflis mit Trinkwasser.
Sehenswürdigkeiten:
• Der mittelalterliche Ananuri-Festungskomplex direkt am Ufer.
• Die türkisfarbene, leuchtende Farbe des Wassers.

 Zhinvali_Stausee   1


Der Zhinvali-Stausee, ein Fotostopp auf dem Weg nach Gudauri oder Kazbegi. An dieser Stelle fließen der Pschawis-Aragwi (Pshavi's Aragvi) und der Mtiuletis-Aragwi (auch weißer Aragwi genannt) zusammen.

Die Ananuri Burg.
Die Festung Ananuri ist ein historischer Burg- und Kirchenkomplex direkt am Ufer des Flusses Aragwi oberhalb des Schinwali-Stausees.
• Geschichte: Die ältesten Teile stammen aus dem 13. Jahrhundert; der Hauptkomplex wurde im 16. und 17. Jahrhundert ausgebaut.
• Ehemalige Funktion: Residenz der Fürsten (Eristawi) von Aragwi und wichtiger wehrhafter Stützpunkt.
• Sehenswürdigkeiten: Die Entschlafung-der-Gottesgebärerin-Kirche (von 1689), eine ältere Jungfrauenkirche, Wehrtürme und eine massive Ringmauer.

 Ananuri_Burg  2


Die Ananuri Burg mit Kirche

 Ananuri_Burg  1


 Ananuri_Burg  3


 Ananuri_Burg  4


 Ananuri_Burg  5



Stepanzminda
(dt. „Sankt Stephan“) ist eine Stadt in der Region Mzcheta-Mtianeti im Norden Georgiens. Der Ort liegt auf 1700 m am Fluss Terek sowie östlichen Fuß des 5047 m hohen Berges Kasbek im Großen Kaukasus. Durch den Ort führt die historische Georgische Heerstraße, heute internationale Fernstraße S3 und Europastraße 117, die Georgien mit Russland verbindet. 1921 wurde der Ort zu Ehren des dort geborenen Aleksandre Qasbegi (1848–1893), eines der bekanntesten georgischen Schriftsteller, in Qasbegi (ყაზბეგი) umbenannt. Seit 2006 trägt der Ort wieder seinen ursprünglichen Namen, die umgebende Verwaltungseinheit (Munizipalität) aber weiterhin den Namen Qasbegi.

 Stepanzminda

Ein klarer Blick auf den Kasbek war an diesem Tag wegen der vielen Regenwolken leider nicht möglich.
Der Kasbek (auch Kasbegi oder georgisch Mqinvartsveri) ist ein rund 5.047 Meter hoher erloschener Schichtvulkan und der dritthöchste Berg Georgiens. Er liegt im Großen Kaukasus direkt an der Grenze zwischen Georgien und Russland.

 Stepanzminda 2

ein weiterer Blick auf den Kasbek vom Balkon des Rooms Hotel Kazbegi.